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In der 8. Runde der Landesliga gab es für unsere Mannschaft - wieder einmal - die Aufgabe, einen "Pflichtsieg" zu erreichen, wenn man nicht bereits frühzeitig als Absteiger fixiert sein wollte. Zu Gast waren die Frauentaler, die bisher ebenfalls enntäuscht hatte und punktegleich mit unserem Team in den Abstiegsrängen lagen. Frauental kam mit einer "ambivalenten" Mannschaft. Auf den ersten beiden Bretter mit Diermaier und Cigan 2 IM, die zu den Spitzenspielern dieser Liga zählen, andererseits ab dem Brett 6 mit Spielern unter 1400 Elo, darunter 2 Jugendspieler. Doch gerade diese beiden Jugendspieler, Lukas und David Weißensteiner spielten erstaunlich gut, sodass Paul Teuschler die Partie am Jugendbrett gegen David Weißensteiner nach wechselhaftem Verlauf doch verloren geben musste. Alois Teuschler hingegen setzte sich am Brett 7 gegen Lukas Weißensteiner doch durch, musste aber zwischendurch doch kämpfen. Nachdem auch Hugo Teuschler gegen Max Oswald gewinnen konnte, waren die Pflichtpunkte eingefahren.
Auf den Spitzenbrettern setzten sich aber die elostärkeren Gäste aus Frauental durch, denn Johann Krebs und Ivan Pesorda mussten sich Diermaier und Cigan geschlagen geben. Zumindest Krebs hatte nach der Eröffnung eigentlich Ausgleich gehabt. Da Peter Detter gegen Zödl aus der Eröffnung wenig heruasholen konnte, musste er rasch in ein Remis einwilligen. Nun lag es wieder einmal an unseren starken Brettern 3 und 4, ob wir einen Punktegewinn verzeichnen durften. Zunächst bezwang Barbara Schink mit den schwarzen Steinen Josef Schnabel in einer interessanten Partie mit einer schönen Kombination, mit der sie die gegnerische Dame gewinnen konnte und erzielte den Match-Ausgleich. Das Ergebnis des Matches hing also vom Ergebnis der Partie Stefan Steiner gegen Manfred Raffalt ab. Steiner setzte Raffalt von Beginn an unter Druck und erreichte bald Vorteil. Raffalt baute jedoch eine Festung auf, die nicht leich zu knacken war. Steiner kämpfte jedoch über 5 Stunden gegen diese Festung an und stürmte sie schließlich erfolgreich. Am Ende also ein knapper 4,5:3,5 Sieg für unsere Mannschaft.
An der Spitze kämpfen weiter Gleisdorf (14 Matchpunkte, knapper 4,5:3,5 Sieg gegen Feldbach-Kirchberg) und Leoben (13 MP, klarer 6:2 Sieg gegen Styria) um den Titel und den Aufstieg in die 2. Bundesliga Mitte. Die Schachfreunde Graz sind nach einer 2:6 Packung gegen Austria Graz aus diesem Kampf ausgeschieden und liegen nun hinter Austria auf Rang 4 (beide 10 MP). Es folgen Hartberg (9 MP) und Feldbach-Kirchberg (8 MP). Dahinter beginnt die "Todeszone", ab Pinggau-Friedberg (7MP) kämpfen noch alle Teams gegen den Abstieg. Unsere Mannschaft liegt mit 6 MP auf Rang 8, punktegleich mit dem 9., Styria Graz. Dahinter folgen Liezen-Admont (5 MP), sowie Weiz und Frauental (beide 4 MP). Besonders brisant ist, dass die Zahl der Absteiger noch völlig offen ist, von 2 - 4 Mannschaften ist alles möglich. Da unser Team aber noch gegen Leoben und Gleisdorf sowie gegen Styria spielen muss, zeigt dass es sich um eine sehr schwere Aufgabe handelt. |